27 March 2026, 04:15

RHÖN-KLINIKUM wächst bei Patienten und Umsätzen – doch die Gewinne schrumpfen

Balkendiagramm, das die Krebsdiagnosen in den USA im Jahr 2021 zeigt, mit prozentualen Inflationsangaben für jedes Jahr.

RHÖN-KLINIKUM wächst bei Patienten und Umsätzen – doch die Gewinne schrumpfen

RHÖN-KLINIKUM AG legt Zahlen für 2025 vor: Mehr Patienten und höhere Umsätze, aber rückläufige Gewinne

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Die RHÖN-KLINIKUM AG hat ihre finanziellen und operativen Ergebnisse für das Jahr 2025 vorgestellt. Trotz eines Gewinnrückgangs verzeichnete der Klinikkonzern ein Wachstum bei Patientenzahlen und Umsätzen. Fast 940.000 Patienten wurden im vergangenen Jahr behandelt, während gleichzeitig die medizinische Technik und das Dienstleistungsangebot ausgebaut wurden. Doch die Zukunft birgt Herausforderungen: Globale Wirtschaftsdrucke und regulatorische Änderungen könnten die weitere Entwicklung beeinflussen.

Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Behandlungsfälle um 2,5 % auf 938.650 Patienten. Der Umsatz kletterte um 6,8 % auf 1.704,7 Millionen Euro, getrieben von organischem Wachstum. Dennoch sank der Konzerngewinn auf 36,3 Millionen Euro, während das EBITDA bei 105,9 Millionen Euro lag.

Im Berichtszeitraum investierte die Gruppe stark in moderne Medizintechnik. In Gießen wurde eine neue Laborlinie installiert, Marburg erhielt hochmoderne Herzkatheter-Technologie sowie ein 3-Tesla-MRT-Gerät. Die Klinik in Bad Berka wurde mit einem modernen Strahlentherapie-System ausgestattet. Zudem führte das Unternehmen die Photon-Counting-Computertomographie ein – als einziger Klinikverbund in Deutschland betreibt die RHÖN-KLINIKUM AG nun drei Systeme der neuesten Generation, darunter eines am Universitätsklinikum Gießen, das seit Anfang 2025 in Betrieb ist.

Darüber hinaus wurden in den Kliniken weitere Entwicklungsmaßnahmen umgesetzt und neue Versorgungsangebote eingeführt. Auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand soll den Aktionären eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie ausgeschüttet werden.

Für das Jahr 2026 prognostiziert die RHÖN-KLINIKUM AG Umsätze in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro. Das EBITDA wird zwischen 110 und 125 Millionen Euro erwartet. Ungewissheiten bleiben jedoch bestehen – etwa durch globale Krisen, die Preise und Lieferketten belasten, sowie mögliche regulatorische Änderungen bei der Vergütung medizinischer Leistungen.

Die Ergebnisse für 2025 zeigen zwar ein Wachstum bei der Patientenversorgung und den Umsätzen, doch die Gewinne gingen zurück. Mit Investitionen in Technik und erweiterte Dienstleistungen will der Konzern seine Position stärken. Die Prognosen für 2026 fallen angesichts externer wirtschaftlicher und regulatorischer Risiken jedoch verhalten aus.

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