Schnieder lehnt mehr Geld für die Bahn ab – Effizienz statt Subventionen
Heinz-Walter Koch IISchnieder lehnt mehr Geld für die Bahn ab – Effizienz statt Subventionen
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Forderungen nach zusätzlicher finanzieller Unterstützung für die Deutsche Bahn zurückgewiesen. Stattdessen bestehe er darauf, dass sich der Bahnkonzern auf Effizienzsteigerungen und Modernisierung konzentrieren müsse – statt nach weiteren Geldern zu verlangen.
Schnieder machte deutlich, dass im aktuellen Legislaturzeitraum bereits fast 170 Milliarden Euro für die Deutsche Bahn vorgesehen seien. Davon flössen über 106 Milliarden Euro direkt in Schienenprojekte.
Der Minister betonte, das Unternehmen solle vorrangig die Betriebsabläufe optimieren und die Infrastruktur modernisieren. Seiner Ansicht nach seien die Digitalisierung des Netzes und die Beschleunigung von Baumaßnahmen entscheidende Schritte in die richtige Richtung.
Die notwendigen Veränderungen bezeichnete Schnieder als langfristige Aufgabe. Zwar werde es keine schnellen Umbrüche geben, doch jedes abgeschlossene Projekt werde die Zuverlässigkeit des Netzes erhöhen.
Die Deutsche Bahn verfügt damit über beträchtliche Mittel für die kommenden Jahre. Schnieders Haltung bedeutet, dass der Fokus auf besserem Management und technologischen Aufrüstungen bleibt. Ziel ist ein leistungsfähigeres Schienennetz durch schrittweise Verbesserungen.
