Schwan auf Bahnschienen legt Zugverkehr in Norddeutschland lahm
Ein Schwan, der auf die Gleise einer Eisenbahnstrecke geraten war, sorgte in Norddeutschland für unerwartetes Chaos unter Fahrgästen. Der Vorfall führte zu Zugausfällen und Verspätungen auf der Strecke zwischen Bad Kleinen und Ventilstov.
Die Deutsche Bahn entdeckte den Vogel zunächst auf den Schienen und alarmierte die örtliche Polizei. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den Schwan unverletzt, aber unbeeindruckt vor – er weigerte sich, den Platz zu räumen. Doch als sie sich näherten, verließ er gelassen von selbst das Gleisbett.
Durch die Störung mussten zwei planmäßige Verbindungen gestrichen werden. Andere Züge hatten insgesamt 142 Minuten Verspätung, bevor der Betrieb wieder normal lief. Laut Aufzeichnungen gab es in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland keine vergleichbaren Vorfälle, bei denen Vögel den Zugverkehr blockierten.
Sobald der Schwan die Gleise freigemacht hatte, hob die Deutsche Bahn die Sperrungen auf, und die Züge konnten wie gewohnt weiterfahren.
Der kurze Auftritt des Schwans verursachte zwar vorübergehende Reisebehinderungen für die Fahrgäste, doch nach seinem Abzug normalisierte sich der Betrieb wieder. Bleibende Schäden an der Strecke oder weitere Meldungen über Tierstörungen blieben aus.






