22 March 2026, 12:15

Thüringen investiert 633 Millionen Euro für schnelle Infrastrukturprojekte bis 2025

Offenes Buch mit detaillierter Deutschlandkarte auf schwarzem Hintergrund.

Wolf: "Geschwindigkeit zählt bei Investitionen" - Thüringen investiert 633 Millionen Euro für schnelle Infrastrukturprojekte bis 2025

Thüringen plant in den nächsten zwei Jahren Investitionen in Höhe von 633 Millionen Euro – Teil einer insgesamt 2,5 Milliarden Euro schweren Zuwendung der Bundesregierung. Die Mittel stammen aus einem Sonderfonds, der landesweit die Infrastruktur stärken und die Klimaneutralität vorantreiben soll. Finanzministerin Katja Wolf betont die Dringlichkeit zügiger Maßnahmen, um das Geld bestmöglich zu nutzen.

Anders als andere Bundesländer setzt Thüringen auf Tempo: Bestehende Projekte sollen beschleunigt und bürokratische Hürden für lokale Vorhaben abgebaut werden.

Die 2,5 Milliarden Euro sind über zwölf Jahre verteilt, doch Thüringen geht zügig voran, um seinen Anteil zu nutzen. Statt sich an Ländern wie Nordrhein-Westfalen oder Berlin zu orientieren, die die Gelder anders verteilen, hat Thüringen ein eigenes Programm über eine Milliarde Euro für Kommunen aufgelegt. Dieses läuft bis 2029 und ermöglicht es Städten und Gemeinden, mit minimalem Aufwand an die Fördermittel zu kommen – das Land übernimmt dabei Zinsen und Rückzahlungen.

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Priorität erhalten Projekte, die bereits in der Pipeline sind, insbesondere solche mit Finanzierungsengpässen. Die Investitionen decken ein breites Spektrum ab: von innerer Sicherheit über Digitalisierung, Energie und Bildung bis hin zu Forschung. Konkrete Vorhaben umfassen 10 Millionen Euro für die Digitalisierung des Gesundheitswesens, 8 Millionen Euro für neue Niederflurbusse im ÖPNV sowie 16 Millionen Euro für den Bau und die Sanierung des Landesrechenzentrums. Weitere 75 Millionen Euro sind für die Umstrukturierung des Thüringer Krankenhaussystems vorgesehen.

Wolf macht deutlich: Geschwindigkeit ist entscheidend. Indem der Fokus auf bereits geplante Projekte gelegt wird, sollen Verzögerungen vermieden und die Mittel effizient eingesetzt werden. Ziel ist es, Finanzierungslücken zu schließen – und das mit möglichst wenig Bürokratie, um Fortschritte bei zentralen Initiativen zu beschleunigen.

Thüringens Strategie hebt sich damit von anderen Bundesländern ab: Schnelligkeit und kommunale Unterstützung stehen im Mittelpunkt. Das Milliarde-Euro-Programm für Gemeinden und die gezielte Nutzung der Bundesmittel sollen essenzielle Projekte beschleunigen. In den kommenden zehn Jahren will das Land die vollen 2,5 Milliarden Euro einsetzen, um Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen in der Region nachhaltig zu modernisieren.

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