Warnstreiks legen Nahverkehr in fünf Bundesländern lahm – nur Brandenburg bleibt verschont
Beatrix FiebigÖffentlicher Nahverkehr in Brandenburg streikt nicht am Donnerstag - Warnstreiks legen Nahverkehr in fünf Bundesländern lahm – nur Brandenburg bleibt verschont
Warnstreiks legen Nahverkehr in fünf Bundesländern am Donnerstag lahm
Die Gewerkschaft Verdi hat zu den Arbeitsniederlegungen aufgerufen, nachdem sie das jüngste Lohnangebot der Arbeitgeber abgelehnt hatte. Brandenburg, das zunächst von den Streiks betroffen sein sollte, wurde nun aus den Ausständen herausgenommen.
Ursprünglich waren Warnstreiks in sechs Bundesländern geplant: Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Saarland und Brandenburg. Verdi entschied sich jedoch, Brandenburg zu verschonen, um die Auswirkungen auf Fahrgäste zu begrenzen. Dort werden Busse, Straßenbahnen und Züge daher wie gewohnt verkehren.
Obwohl die Gewerkschaft mit dem Angebot der Arbeitgeber unzufrieden bleibt, wollte sie die Beeinträchtigungen in Brandenburg in Grenzen halten. In den verbleibenden fünf Bundesländern muss dagegen mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. Die nächsten Verhandlungen zwischen Verdi und den Arbeitgebern sind für den 27. März angesetzt.
Die Streiks am Donnerstag betreffen somit nur noch Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen und das Saarland. In Brandenburg läuft der Nahverkehr dagegen ohne Einschränkungen. Die nächste Runde der Tarifgespräche findet noch in diesem Monat statt.






