07 May 2026, 16:24

Weißstörche in Hessen gefährden Strommasten und Bahnverkehr durch Nesterbau

Zwei Weißstörche auf einem Nest auf einer Strommast, mit einer Straßenlaterne, die die Szene beleuchtet und Drähte, die entlang des Mastes verlaufen.

Weißstörche in Hessen gefährden Strommasten und Bahnverkehr durch Nesterbau

Weißstörche in Hessen bauen vermehrt Nester auf Strommasten und Bahnanlagen – und gefährden damit Tiere und Verkehr

In Hessen nisten Weißstörche immer häufiger auf Strommasten und Eisenbahninfrastrukturen, was sowohl für die Tiere als auch für den Transport- und Energiebetrieb zu Sicherheitsrisiken führt. Die Deutsche Bahn und lokale Behörden ergreifen nun Maßnahmen, um die Vögel zu schützen und gleichzeitig einen reibungslosen Betrieb von Zügen und Stromnetzen zu gewährleisten.

Der wachsende Storchenbestand in Hessen führt dazu, dass vermehrt Nester auf Strommasten und Bahnanlagen entstehen. Diese Standorte bergen erhebliche Gefahren: Nester können Stromschläge, Kurzschlüsse oder sogar Brände auslösen, wenn brennbare Materialien involviert sind. Zudem gefährdet das Gewicht der Nester die Standfestigkeit der Masten, während Kollisionen und Störungen den Bahnverkehr beeinträchtigen.

Um das Problem zu lösen, arbeitet die Deutsche Bahn mit Naturschutzbehörden zusammen, um Nester von gefährlichen Stellen zu entfernen. In der Nähe werden alternative Nistplattformen aufgestellt, um die Störche zum Umzug zu bewegen. Zudem werden windbetriebene Abschreckungsvorrichtungen an Strommasten getestet, um zu verhindern, dass die Vögel zurückkehren.

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Die Maßnahmen erfordern laufende Anpassungen, um den Artenschutz mit der Betriebssicherheit in Einklang zu bringen. Die Behörden betonen, dass langfristige Lösungen kontinuierlich weiterentwickelt werden müssen, da die Zahl der Störche steigt.

Ziel der gemeinsamen Bemühungen ist es, die Risiken für Störche und Infrastruktur zu verringern. Durch sichere Nistalternativen und Abschreckungsmaßnahmen an gefährlichen Orten hoffen die Verantwortlichen, Störungen in Strom- und Bahnnetzen zu minimieren. Der Erfolg dieser Schritte hängt von der engen Zusammenarbeit zwischen Naturschützern und Verkehrsbetrieben ab.

Quelle