05 April 2026, 02:10

Wuppertals Stadtspitze vor Umbruch: Zwei Dezernenten verlassen ihr Amt

Ein Stadtplatz mit einem zentralen Brunnen, umgeben von Bänken, Topfpflanzen, Straßenlaternen und -pfosten, mit einem Uhrenturm und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Wuppertals Stadtspitze vor Umbruch: Zwei Dezernenten verlassen ihr Amt

Wuppertal steht vor einem großen Führungswechsel: Zwei von sechs Dezernenten treten zurück

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In Wuppertal bahnt sich ein bedeutender Wechsel in der Stadtspitze an: Zwei der sechs Dezernenten geben ihre Ämter ab. Matthias Nocke, Stadtdirektor und Leiter des Kulturressorts, wird sein Amt bald verlassen. Auch Finanzdezernent Thorsten Bunte scheidet aus – allerdings erst, nachdem der Haushaltsplan mit Sparauflagen verabschiedet ist.

Die Suche nach einem Nachfolger für Matthias Nocke läuft bereits. Eine Findungskommission sichtet derzeit Bewerber, während Oberbürgermeisterin Miriam Scherff den Prozess begleitet. Die Stadt strebt eine zügige Besetzung an, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Thorsten Bunte hingegen kehrt im April in seine Heimatstadt Dortmund zurück. Seine neue Position beginnt noch vor der Haushaltsabstimmung in Wuppertal Ende Mai, doch Scherff bestätigte, dass er bis zur Verabschiedung des Finanzplans im Amt bleibt. Der Stadtrat plant, bereits im Juni einen Nachfolger zu wählen; auch hier ist das Auswahlverfahren bereits eingeleitet.

Die Abgänge kommen zu einer schwierigen Phase für Wuppertal. Die Verwaltung arbeitet an einem Sparhaushalt, der auch Stellenstreichungen im kommunalen Bereich vorsieht. Scherff steht nun vor der Doppelaufgabe, qualifizierte Nachfolger für beide Schlüsselpositionen zu finden – und gleichzeitig die finanziellen Zwänge zu managen.

Bis Mitte des Jahres wird Wuppertal zwei erfahrene Führungskräfte verlieren, was Lücken in der kulturellen wie finanziellen Steuerung hinterlässt. Stadtrat und Verwaltung wollen die Nachfolgen bis dahin regeln, doch die Haushaltsverhandlungen und Personalkürzungen werden den Übergang prägen. Scherffs Team muss nun Stabilität und Sparzwänge unter einen Hut bringen.

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