Betrüger zocken Senioren in Brandenburg mit falschen Polizisten und Bankmitarbeitern ab
Stjepan HeinrichBetrüger zocken Senioren in Brandenburg mit falschen Polizisten und Bankmitarbeitern ab
Zwei getrennte Betrugsmaschen zielen auf ältere Einwohner in Brandenburg ab
In Kyritz wurde eine 79-jährige Frau von einem falschen Polizisten um Tausende Euro betrogen. Gleichzeitig fiel ein 55-jähriger Mann aus Neuruppin einem Betrüger zum Opfer, der sich als Bankmitarbeiter ausgab.
Die Frau aus Kyritz erhielt einen sogenannten "Schockanruf" von einem angeblichen Polizeibeamten. Der Hochstapler forderte Kautionsgeld – zunächst eine hohe fünfstellige Summe. Unter Druck willigte sie ein, einen niedrigeren fünfstelligen Betrag zu überweisen, bevor ihr klar wurde, dass es sich um Betrug handelte.
In Neuruppin kontaktierte ein Betrüger den Mann und gab sich als Mitarbeiter seiner Bank aus. Überzeugt von der Geschichte des Anrufers, gab er seine Online-Banking-Daten preis. Der Kriminelle stahl daraufhin einen vierstelligen Betrag von seinem Konto.
Die offizielle Kriminalstatistik für 2023 enthält keine genauen Zahlen zu Erpressungsanrufen oder Identitätsdiebstahl in Deutschland. Berichte wie die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfassen zwar allgemeine Trends, bieten aber keine detaillierte Aufschlüsselung solcher Fälle.
Beide Opfer bemerkten den Betrug erst, nachdem sie Geld überwiesen hatten. Die Behörden warnen weiterhin vor Betrugsmaschen, bei denen persönliche und finanzielle Daten abgefangen werden sollen. Bürger werden aufgefordert, unerwartete Anrufe vor der Weitergabe sensibler Informationen zu überprüfen.






