Rønnows Comeback: Vom Nationalteam-Rückzug zur Union-Berlin-Treue
Heinz-Walter Koch IIRønnows Comeback: Vom Nationalteam-Rückzug zur Union-Berlin-Treue
Dänemarks Torhüter Frederik Rønnow hat die WM-Enttäuschung hinter sich gelassen. Nach dem schmerzhaften Ausscheiden im Elfmeterschießen gegen Tschechien bleibt der 31-Jährige auf seine Karriere beim 1. FC Union Berlin fokussiert. Gleichzeitig ließ er die Tür für künftige Einsätze in der Nationalmannschaft einen Spalt offen.
Rønnows Rückkehr ins dänische Team im vergangenen Jahr kam überraschend. Ende 2023 hatte er seinen Rücktritt aus der Nationalelf erklärt, doch nur wenig später revidierte er diese Entscheidung. Zwar kam er im entscheidenden WM-Playoff nicht zum Einsatz, doch seine Erfahrung blieb für die Mannschaft wertvoll.
Auf Vereinsebene ist der Schlüsselfigur seit 2021 eine feste Größe bei Union Berlin. Im vergangenen Sommer verlängerte er seinen Vertrag – ein Zeichen für seine langfristige Bindung an den Klub. Trotz der jüngsten Schwächephase der Mannschaft, die in den letzten zwölf Spielen nur zwei Siege holte, liegt Union mit sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge.
Der Torwart betont, dass der Rückschlag mit der Nationalmannschaft seine Leistungen nicht beeinträchtigen werde. In Berlin fühle er sich wohl und deutete sogar an, seine Karriere in der Hauptstadt beenden zu wollen. Sein Fokus liege nun darauf, Union den Klassenerhalt in der Bundesliga zu sichern.
Rønnows unmittelbare Zukunft gehört Union Berlin, wo er die Mannschaft stabilisieren will. Das Kapitel Nationalmannschaft mag noch nicht abgeschlossen sein, doch derzeit hat der Klub Vorrang. Mit einem komfortablen Abstand zur Abstiegszone wird Union in den kommenden Spielen auf seine Erfahrung zählen.






