29 April 2026, 18:12

Wie aus dem Gefängnis Rennelberg ein lebendiges Stadtviertel wird

Offenes Buch mit einer Zeichnung eines Gefängnisgebäudes mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von einer Seite mit beschreibendem Text.

Wie aus dem Gefängnis Rennelberg ein lebendiges Stadtviertel wird

Studierende der Technischen Universität Braunschweig (TU Braunschweig) haben neue Entwürfe für das Gelände des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg präsentiert. Ihre Vorschläge zeigen mögliche Nutzungen für das Areal auf, das die Stadt zu einem lebendigen städtischen Viertel umgestalten möchte. Die Ideen sind noch bis zum 20. Mai im historischen Rathaus ausgestellt.

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Das Projekt startete im Dezember 2018, als der Verwaltungsausschuss der Stadt beschloss, einen Entwicklungsplan für das Gefängnis und seine Umgebung zu erarbeiten. Seitdem haben Studierende des Instituts für Städtebau und Entwurfsmethodik der TU Braunschweig Konzepte für die Umnutzung des Geländes erarbeitet.

Drei Entwürfe stachen im Wettbewerb besonders hervor: Franziska Heininger und Johannes Quirin erhielten den ersten Preis für Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg. Adriana Gens und Mareike Meier belegten mit Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen den zweiten Platz. Sarah Suttner López und Robert Sievert gewannen den dritten Preis mit Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern.

Bevor die Umgestaltung beginnen kann, muss die Stadt jedoch zunächst den Verkauf des Geländes abschließen. Bis dahin wird das alte Gefängnis vorübergehend zu einem kulturellen Zentrum: Im Juni findet dort das Theaterformen-Festival statt, das der Öffentlichkeit Aufführungen und Veranstaltungen bietet.

Die studentischen Entwürfe bleiben bis auf Weiteres im Foyer des zweiten Obergeschosses des Rathauses am Platz der Deutschen Einheit 1 zu sehen. Während das Festival dem Gefängnis vorübergehend neues Leben einhaucht, hängen die langfristigen Pläne vom Verkauf des Areals ab. Sobald dieser abgeschlossen ist, könnte die Neugestaltung diesen Teil Braunschweigs in ein neues urbanes Viertel verwandeln.

Quelle