Deutschlands Revolution im Batterie-Recycling: Wie ProBatman 90 % der Rohstoffe retten will
Deutschlands Revolution im Batterie-Recycling: Wie ProBatman 90 % der Rohstoffe retten will
Deutschland treibt die Entwicklung neuer Methoden zur Wiederverwertung von Lithium-Ionen-Batterien voran, da die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen steigt. Bis 2040 könnte das Land jährlich mit bis zu 360.000 metrischen Tonnen ausgedienter Batterien konfrontiert sein. Ein großes Forschungsprojekt namens ProBatman arbeitet nun daran, deutlich mehr Rohstoffe aus alten Zellen zurückzugewinnen, als es aktuelle Verfahren ermöglichen.
Das Vorhaben vereint Automobilhersteller, Universitäten und Technologieunternehmen, um sauberere und effizientere Recyclingprozesse zu entwickeln.
Die heutigen Recyclingmethoden gewinnen nur einen Bruchteil der Materialien aus Lithium-Ionen-Batterien zurück. Oft benötigen sie große Mengen an Energie oder zusätzliche Chemikalien, während wertvolle Bestandteile ungenutzt bleiben. Das ProBatman-Projekt will dies ändern, indem es nahezu alle Komponenten einer Batterie erfasst – von flüchtigen Substanzen bis hin zu leitfähigen Salzen.
Das Team konzentriert sich auf die sichere Demontage unter Schutzgas, die Trennung aktiver Materialien von den Elektroden sowie neue Verfahren zum Lösen von Bindemitteln und zur Sortierung. Ziel ist es, sowohl die Reinheit als auch die Ausbeute der zurückgewonnenen Stoffe zu maximieren. Bei Erfolg könnte die jährliche Verarbeitung von 340.000 metrischen Tonnen alter Batterien ab 2040 die CO₂-Emissionen um bis zu 1,3 Gigatonnen pro Jahr senken.
Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC spielt dabei eine zentrale Rolle: Es bringt Expertise im Bereich Batteriematerialien ein und stellt eine Pilotanlage für Pouch-Zellen bereit. Beteiligt sind außerdem BMW, die Netzsch-Gruppe, EurA AG und die Universität Würzburg sowie weitere Partner. Gemeinsam optimieren sie jeden Schritt der Recyclingkette, um sie effizienter zu gestalten.
Deutschlands Bestrebungen für ein besseres Batterierecycling gehen über ProBatman hinaus. Mindestens fünf weitere Initiativen erforschen das direkte Recycling – etwa mit robotergestützter Demontage, KI-gestützter Sortierung oder überkritischem CO₂ zum Entfernen von Bindemitteln. Die RWTH Aachen, das EU-Projekt ReUse und Experten der Würzburger Konferenz für Direktrecycling von Batterien leisten ebenfalls wichtige Beiträge. Einige Ansätze setzen sogar auf biologisch abbaubare Lösemittel, um die Umweltbelastung zu verringern.
Das ProBatman-Projekt und ähnliche Vorhaben könnten die Art und Weise revolutionieren, wie Deutschland mit alten Batterien umgeht. Durch die Rückgewinnung mehrerer Materialien bei gleichzeitig weniger Abfall ließe sich der CO₂-Ausstoß deutlich reduzieren – und die Abhängigkeit vom Abbau von Rohstoffen verringern. Die ersten Ergebnisse werden zeigen, ob sich diese Methoden in den kommenden Jahrzehnten großflächig einsetzen lassen.
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