Samurai-Schule aus Japan findet neue Heimat in bayerischer Idylle
Samurai-Schule aus Japan findet neue Heimat in bayerischer Idylle
Eine traditionelle japanische Samurai-Schule hat in ländlicher Bayern eine neue Heimat gefunden. Ōtsuka Ryūnosuke, der Leiter der Hokushin-Ittō-Ryū-Hyōhō, verlegte den Hauptsitz der Schule 2025 von München nach Lengenwang. Die Entscheidung spiegelt das wachsende europäische Interesse an Samurai-Traditionen wider – und die tiefe Verbindung des Meisters zu beiden Kulturen.
Geboren als Markus Lösch in München, träumte Ōtsuka zunächst davon, Schriftsteller zu werden. Mit 18 zog er nach Japan, um die authentische Samurai-Tradition zu studieren. Seine Hingabe führte dazu, dass er von seinem Lehrer adoptiert wurde und den Familiennamen Ōtsuka annahm.
Die Hokushin-Ittō-Ryū-Hyōhō, 1820 gegründet, zählte einst zu den drei berühmtesten Samurai-Schulen Japans. Heute unterhält sie weltweit Zweigniederlassungen. Ōtsuka entschied sich für Deutschland als neuen Hauptsitz, da die Nachfrage in Europa – befeuert durch Filme, Serien und Videospiele – stark gestiegen ist.
In Lengenwang erwarb er einen Bauernhof, um dort ein Zentrum für Samurai-Kultur aufzubauen. Geplant sind ein Freiluft-Dōjō, ein japanischer Schrein und traditionelle Bäder. Regelmäßige Trainingsstunden und Seminare zu Kampfkünsten und kulturellen Lehren finden bereits statt.
Über das Kampftraining hinaus möchte Ōtsuka auf dem Hof Matsuri – japanische Straßenfeste – veranstalten. Diese Events sollen Essen, Darbietungen und Gemeinschaftsaktivitäten bieten. Er ist überzeugt, dass die Wertschätzung bayerischer Traditionen seine japanische Herkunft nicht schwächt, sondern stärkt.
Der Bauernhof in Lengenwang entwickelt sich allmählich zu einem Zentrum der Samurai-Tradition. Zwar werden keine genauen Schülerzahlen genannt, doch die Schule zieht weiterhin Lernende aus ganz Europa an. Ōtsukas Vision verbindet japanische Kampfkünste mit bayerischer Gastfreundschaft – und schafft so eine einzigartige kulturelle Brücke.
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