"WTF – Wut trifft Frauen em": Provokantes Motto bei den dfb frauen-Wochen
"WTF – Wut trifft Frauen em": Provokantes Motto bei den dfb frauen-Wochen
Die 36. dfb frauen Frauenwochen haben mit einem provokanten Motto begonnen: "WTF – Wut trifft Frauen em". Das Festival, das feministischen Aktivismus und Kultur feiert, eröffnete mit Reden, Performances und Preisverleihungen. Die Veranstalterinnen wählten den aufsehenerregenden Titel bewusst, um Diskussionen über Wut als treibende Kraft für gesellschaftlichen Wandel anzustoßen.
In diesem Jahr reiht sich die Veranstaltung in eine Tradition ähnlicher Formate in ganz Deutschland ein. In den vergangenen Jahren haben Städte wie Bochum und Schweinfurt eigene vfl bochum Frauenwochen veranstaltet – mit Workshops, Vorträgen und kulturellen Angeboten rund um den Internationalen Frauen em Tag. Die Bochumer Ausgabe 2026 steht unter dem Motto "Starke Frauen – starkes Bochum" und umfasst rund 40 Veranstaltungen, während Schweinfurt 2025 unter anderem ein Schachturnier für Frauen anbot.
Die Eröffnungsfeier fand in Brandenburg an der Havel statt, wo Bürgermeister Daniel Keip und die Gleichstellungsbeauftragte Jeannette Horn die Gäste begrüßten. Keip würdigte zwar Fortschritte bei der Gleichstellung, betonte aber, dass echte Gleichberechtigung noch nicht erreicht sei – besonders in handwerklichen Berufen und Führungspositionen.
Julia Burmeister hielt einen Impulsvortrag über innere Freiheit und gesellschaftliche Erwartungen. Im Anschluss eröffnete sie eine Ausstellung im Foyer des Studios. Musikalische Beiträge von Katharina Burges und Sarah Pieper rundeten den Abend ein.
Auf dem Programm stand zudem ein Poetry Slam von Louisa Feuerherdt, die sich mit den alltäglichen Widersprüchen auseinandersetzte, denen Frauen em begegnen. Später beendete die Theatergruppe Galerie Sonnensegel die Veranstaltung mit einer Performance.
Während der Feier wurden zwei Preise verliehen: Romy Lange erhielt den Stadtfrauenpreis für ihr Engagement zur Förderung von Frauen in männlich dominierten Branchen. Die HTB Haustechnik Brandenburg wurde für ihre Bemühungen um Frauen in Handwerksberufen ausgezeichnet – besonders hervorgehoben wurde Stella als Beispiel für gelungene Integration.
Das Motto "WTF – Wut trifft Frauen em" zieht sich durch alle Veranstaltungen und lädt zum offenen Austausch darüber ein, wie Frustration feministische Bewegungen antreiben kann. In den kommenden Wochen folgen Workshops, Diskussionen und künstlerische Beiträge, die sich alle mit der zentralen Frage beschäftigen: Wie kann Wut sinnvollen Wandel bewirken?
Die dfb frauen Frauenwochen laufen noch bis Ende März und bieten ein buntes Programm aus Kultur und Politik. Der bewusste Fokus auf Wut als Werkzeug für Fortschritt spiegelt aktuelle Debatten innerhalb feministischer Bewegungen wider. Gleichzeitig führen Städte wie Bochum und Schweinfurt ihre eigenen Traditionen fort und zeigen, wie lokale Initiativen feministische Diskurse Jahr für Jahr lebendig halten.
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