Warum Cem Özdemir auf das Brezel-Tattoo nach dem Grünen-Wahlerfolg verzichtet
Warum Özdemir noch keinen Brezel-Tattoo hat - Warum Cem Özdemir auf das Brezel-Tattoo nach dem Grünen-Wahlerfolg verzichtet
Grünen-Wahlgewinner Cem Özdemir verzichtet auf Brezel-Tattoo – trotz Überlegungen
Trotz kurzzeitiger Erwägungen wird der Grünen-Politiker Cem Özdemir sich doch kein Brezel-Tattoo stechen lassen. Die Entscheidung fällt nach einer Welle von Solidaritäts-Tätowierungen unter Kampagnenhelfern, die damit den Wahlerfolg der Partei feierten. Einige Mitarbeiter zeigten sich nun enttäuscht, dass er sich gegen den gemeinsamen Symbolakt entschied.
Özdemirs Zögern hat seinen Ursprung in einer früheren Äußerung, in der er sich kritisch über Tattoos geäußert hatte. Als Freiwillige begannen, sich Brezel-Motive als Zeichen des Wahlsiegs stechen zu lassen, geriet er in eine schwierige Lage. Kurz spielte er mit dem Gedanken, es ihnen gleichzutun – doch am Ende lehnte er ab.
Die Tattoo-Maschine, mit der die Helfer ihre Motive stachen, steht weiterhin bereit, wie Özdemir in jüngsten Stellungnahmen bestätigte. Zwar griff der Trend unter Unterstützern um sich, doch gibt es keine Hinweise darauf, dass selbstgewählte Nadel-Tattoos in der Wahlkultur der Grünen oder in den vergangenen Jahren generell verbreitet wären.
Mit seiner Absage bleibt Özdemir die einzige prominente Figur des Wahlkampfs ohne das Symbol. Die Reaktionen in seinen Reihen fallen gemischt aus, doch die Brezel bleibt ein Zeichen für den jüngsten Erfolg der Partei. Die Tattoo-Maschine hingegen wartet vorerst vergeblich auf den Wahlgewinner.
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